ANgeDACHT - Achtsamkeit in der Hektik des Alltags

Pfr. Martin Dubberke vor der Johanneskirche in Partenkirchen
Bildrechte: Martin Dubberke

Ich musste dieser Tage schmunzeln, als ich über ein Zitat von Dietrich Bonhoeffer gestolpert bin: „Die Zehn Gebote enthalten kein Gebot zu arbeiten, aber ein Gebot, von der Arbeit zu ruhen. Das ist die Umkehrung von dem, was wir zu denken gewohnt sind.“

Selbstverständlich hielt ich beim ersten Teil sofort den Atem an -“kein Gebot zu arbeiten“ - das ist ja eine steile Angelegenheit!?!

Aber dann las ich ja sofort die Sache, mit dem Ruhen von der Arbeit und dem Umdenken.

ANgeDACHT - Weil nichts selbstverständlich ist

Pfr. Martin Dubberke vor der Johanneskirche in Partenkirchen
Bildrechte: Martin Dubberke

Wir haben viele Gründe, Gott zu danken und es ist gut, dass er uns immer wieder mal daran erinnert, dass nichts weder selbstverständlich noch nur aus uns selbst heraus ist, sondern alles seinen Ursprung bei ihm hat.

Dank ist eine Haltung, eine Lebenseinstellung, die unser Leben verändert. Ich habe dieser Tage einen schönen Satz gelesen:

„Ein Mensch, der dankbar auf sein Dasein blickt, wird anders leben als einer, der ständig das Gefühl hat, zu kurz zu kommen.“

ANgeDACHT - Erntedank einer Bergsteigerin

"Einmal wird uns gewiss die Rechnung präsentiert", dichtet Lothar Zenetti, "für den Sonnenschein und das Rauschen der Blätter, die sanften Maiglöckchen und die dunklen Tannen, für den Schnee und den Wind, den Vogelgesang und das Gras und die Schmetterlinge, für die Luft, die wir geatmet haben, und den Blick auf die Sterne und für all die Tage, die Abende und Nächte. Einmal wird es Zeit, dass wir aufbrechen und bezahlen. Bitte die Rechnung. Doch wir haben Sie ohne den Wirt gemacht: Ich habe euch eingeladen, sagt der und lacht, soweit die Erde reicht: Es war mir ein Vergnügen!"

ANgeDACHT - Exotisch

Pfrn. Irene Konrad
Bildrechte: Pfr. Hanns-Martin Hager

Die Ferien sind zuende und wir alle sitzen wieder über unseren Alltagsarbeiten. Bei mir ist das „Gottesdienstplan erstellen“. Ich muß die Frage klären, wann soll wo und wie oft ein Sonntagsgottesdienst stattfinden. Nachdem wir in unserer Gemeinde sechs Kirchen haben, drei Seniorenheime mit regelmäßigen Gottesdienstangeboten versorgen und natürlich noch Beerdigungen, Taufen und Hochzeiten dazukommen, keine leichte Aufgabe. Denn drei Pfarrer können nicht gleichzeitig überall sein. Und vorallem: Wie gehen wir mit den schwindenden Besucherzahlen um? Einfach weniger anbieten?

Die Saatgutbibliothek - Ein Themenabend

Saatgutbibliothek
Bildrechte: Leni Kühn

Die Vielfalt unserer Nutzpflanzen erhalten - Saatgut alter Sorten selbst gewinnen. Was ist unter „alten Sorten“ zu verstehen? Und wie können wir beim Anbau von selten gewordenen Gemüse- und Blumensorten Saatgut gewinnen? Durch den Anbau „alter Sorten“ können wir selbst zum Erhalt von Vielfalt beitragen: sie sind an unsere Klima- und Bodenbedingungen oft besser angepasst, bringen Ertragssicherheit , hohe geschmackliche Qualität und gesundheitlichen Nutzen. Welche Sorten eignen sich hier bei uns gut und machen erste Erfolge leicht?

ANgeDACHT - Hier stehe ich, ich kann nicht anders

Pfr. Martin Dubberke vor der Johanneskirche in Partenkirchen
Bildrechte: Martin Dubberke

Schon mal darauf geachtet, was da gerade alles im Wahlkampf passiert? - Da erzählen ganz viele Politikerinnen und Politiker den Menschen alles mögliche, damit sie am Ende des Tages gewählt werden. Sie schwindeln, weil sie dem Wahlvolk nicht wehtun wollen, da sie ja ihre Stimmen brauchen, um an die Macht zu kommen. Und wenn sie sich einig sind, lügen sie sogar dreist gemeinsam. So geschehen im sogenannten Triell auf RTL, als allen Kandidatin und Kandidaten die Frage gestellt wurde, ob die Rente mit Siebzig kommt.

ANgeDACHT - Mars und Venus - Von der Ebenbildlichkeit Gottes

Pfrn. Irene Konrad
Bildrechte: Pfr. Hanns-Martin Hager

Die Pandemie brachte es mit sich, dass wir sowas wie einen „Hochzeitsstau“ hatten. Es waren deutlich mehr Hochzeiten in diesem Jahr, als sonst in diesem Zeitraum. Tja, und da sitzen sie dann vor mir, die jungen Paare: Sie sitzen vor mir, als junges, verliebtes Paar. Wir bereiten den Gottesdienst für ihre Trauung vor. Sie strahlt und redet aufgeregt, ein bisschen zu schnell. Er verlegen, findet es anscheinend etwas peinlich. Ein Lied ist strittig – ein Küsschen und sie kriegt ihn rum.